Innovative therapeutische Lösungen im Bereich der Ophthalmologie

Fotos: ©Santen GmbH

Innovative therapeutische Lösungen im Bereich der Ophthalmologie
Über die Augen nehmen wir ca. 80 Prozent der Umwelt wahr. Die Gesundheit unserer Augen sowie die Erhaltung der Sehkraft sind somit von essentieller Bedeutung für den Menschen. Santen wurde vor über 125 Jahren in Japan gegründet. Das Unternehmen ist ein Pionier in der Behandlung von Augenerkrankungen. Die internationale Ausrichtung von Santen nimmt stetig zu; so konnte die Gruppe in Europa durch die Gründung zahlreicher Niederlassungen ein wichtiges Standbein aufbauen. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf Erkrankungen der Augenoberfläche, insbesondere „Trockenes Auge“, Glaukom, Retinaerkrankungen und spezifische, seltene Augenkrankheiten. Dabei setzt Santen bei der Entwicklung auf innovative und therapeutische Lösungen, wie etwa die neuartige Novasorb®-Technologie*1. Diese stellt eine Verbesserung der Wirksamkeit von Augenpräparaten bei der lokalen Verabreichung dar und trägt zur Optimierung der Entwicklung bei: Die Technologie führt zu einer länger anhaltenden Verweildauer der Substanzen auf der Augenoberfläche und sichert somit eine ausreichend hohe therapeutische Konzentration der Inhaltstoffe für einen längeren Zeitraum. Das „Trockene Auge“, auch „Sicca-Syndrom“ (lat. siccus ‚trocken‘) genannt, ist zu einer echten Volkskrankheit geworden. Die Produktpalette von Santen zur Behandlung des „Trockenen Auges“ ist ausschließlich in Apotheken erhältlich.
Die Ursache trockener Augen kann in allen drei Tränenfilm-Phasen liegen, denn jede dieser drei Phasen hat einen bestimmten Nutzen. Für einen intakten Tränenfilm ist es daher wichtig, dass alle Schichten miteinander im Gleichgewicht sind. Diese teilen sich auf in eine innere Muzinschicht, eine mittlere wässrige Schicht, die den größten Anteil ausmacht, und eine äußere Lipidschicht. Das „Trockene Auge“ bezeichnet eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche, die durch eine mangelnde Produktion und/oder eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit zustande kommt, was zu einer schnelleren Verdunstung dieser führen kann. Diese beiden Formen des „Trockenen Auges“ definieren sich über die Ursache ihres Auftretens. Von einem „hypovolämischen Trockenen Auge“ geht man aus, wenn die Tränenproduktion zu gering ist. Dies bezieht sich in erster Linie auf die wässrige Schicht des Tränenfilms und die Herstellung in der Tränendrüse. Die zweite, verbreitetere Form nennt sich „hyperevaporatives Trockenes Auge“. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass der Tränenfilm zu schnell verdunstet, da die Meibomschen Drüsen an den Lidern zu wenig oder qualitativ verändertes Sekret produzieren. Betroffene des „Trockenen Auges“ leiden vor allem an Augenrötungen, Jucken, Brennen sowie Lichtempfindlichkeit und / oder Fremdkörpergefühl. Unbehandelt kann dies langfristig zu einem schweren „Trockenen Auge“ und einer Entzündung auf der Augenoberfläche führen. Zudem ist das „Sicca-Syndrom“ nicht selten Begleiterscheinung einer bestehenden Augen- oder Allgemeinerkrankung.*2,3 Mit der Produktpatte von Santen stehen verschiedene Präparate zur Verfügung, die auf die individuellen Bedürfnisse und multiplen Erscheinungsformen abgestimmt sind.

/ Borchert & Schrader PR

Cationorm® – Drei-Phasen-Präparat als einzigartige kationische Öl-in-Wasser-Emulsion
Cationorm® ist eines der Produkte, das auf der innovativen Novasorb®-Emulsionstechnologie basiert.*1 Das Drei-Phasen-Präparat ist eine kationische Öl-in-Wasser-Emulsion und verteilt sich aufgrund der elektrostatischen Anziehung zwischen den positiv geladenen Öl-Tröpfchen und der negativ geladenen Augenoberfläche gleichmäßig auf Horn- und Bindehaut. Aufgrund seiner Zusammensetzung (Öl-in-Wasser Emulsion) unterstützt Cationorm® somit alle drei Schichten des Tränenfilms und benetzt nicht nur die Augenoberfläche.*1,4 Dadurch wird eine langanhaltende Linderung der Symptome trockener Augen erzielt und ist für jede Art von trockenen Augen anwendbar. Das Präparat ist sowohl in der Tropfflasche mit 10 ml, als auch in praktischen Einzeldosen mit 30 x 0,4 ml erhältlich.

*1 Lallemand F et al J Drug Deliv 2012; Article ID 604204.
*2 Messmer, Elisabeth: Diagnose und Therapie des 
Trockenen Auges, 2. Auflage, Bremen: UNI-MED 2007.
*3 Report of the international dry eye workshop (DEWS). 
Ocul Surf. 2007; 5(2): 65-204.
*4 Aragona P et al Acta Ophthalmol 2011; 89: s248.
*5 Teping C Thieme Drug Report 2010-4, 1-12.
*6 Nakamura M & Nishida T Exp Opin Invest Drugs 1995; 
*4: 175-188.

8 hilfreiche Tipps zur Symptommilderung2
1. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchte! Eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit entspannt gereizte Augen. Stellen Sie hierzu einen Luftbefeuchter auf.
2. Lüften Sie regelmäßig, aber achten Sie auf Zugluft, die die Augen reizen könnte! Diese sollte unbedingt vermieden werden.
3. Ernähren Sie sich ausgewogen! Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung führen Sie Ihrem Körper die notwendigen Nährstoffe zu, die er bei der Neujustierung während der Wechseljahre benötigt.
4. Trinken Sie ausreichend! Besonders während der Wechseljahre sollten Sie darauf achten ausreichend zu trinken, da der Körper weniger Wasser speichern kann und deswegen die Schleimhäute austrocknen. Wasser, ungesüßte Tees und gelegentlich Saftschorlen eignen sich hier besonders gut.
5. Augen zu! Schließen Sie Ihre Augen und zählen sie bis 10. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich. Hierdurch wird die Augenoberfläche mit dem Tränenfilm benetzt und kann sich etwas beruhigen. Aufgrund der hormonellen Veränderungen wird weniger Tränenflüssigkeit produziert, daher reicht blinzeln nicht aus. Alternativ bieten sich auch Tränenersatzmittel aus der Apotheke, wie Cationorm®, an.
6. Gönnen Sie Ihren Augen Wellness! Mit gelegentlichen Kompressen entlasten Sie Ihre Augen. Hierzu bieten sich Kräutersäckchen oder spezielle Augenkissen an.
7. Schweifen Sie in die Ferne! Bei täglicher Bildschirmarbeit sollten Sie unbedingt auf Pausen für die Augen achten. Hilfreich ist es, wenn Sie ab und an den Blick in die Ferne schweifen lassen.
8. Verdrehen Sie die Augen! Lassen Sie Ihren Blick mehrmals von links nach rechts und von oben nach unten wandern. Das entspannt den Augenmuskel und hilft die Tränenflüssigkeit gut zu verteilen.

Augentrockenheit während der Wechseljahre
Während der Wechseljahre kommt es, aufgrund der hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper, zu einer allgemeinen Trockenheit der Schleimhäute. Von dieser Trockenheit sind auch die Augen betroffen. So produziert der weibliche Körper während dieser Phase u. a. weniger Tränenflüssigkeit. Dies führt zu einer verringerten Benetzung der Augenoberfläche, wodurch das Lid nicht mehr reibungslos über sie hinweggleiten kann. Des Weiteren klagen viele Frauen über ein brennendes und juckendes Gefühl. Verstärken und summieren sich die einzelnen Symptome kann von dem Krankheitsbild „Trockenes Auge“ ausgegangen werden*1.

*1 Messmer, Elisabeth: Diagnose und Therapie des Trockenen Auges, 2. Auflage, Bremen: UNI-MED 2007.
*2 Kaercher T Z. prakt. Augenheilkd 2015; 36: 17-28