Kältetherapie bei minus 110° C

Fotos: ©Spessart Therme

Bewährt bei Rheuma
Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden dauerhaft an einer rheumatischen Erkrankung. Betroffene haben Schmerzen an den Bewegungsorganen, an Muskeln, Sehnen, Gelenken oder im Bindegewebe. Eine in der Rheumatologie bewährte Behandlungsmethode ist die Ganzkörper-Kälte­therapie bei minus 110° C. Die Spessart Therme in Bad Soden-Salmünster verfügt über eine solche icelab-Kältekammer, die auch außerhalb eines Klinikaufenthalts genutzt werden kann.
Die in Japan entwickelte Ganzkörper-Tiefkältetherapie bei minus 110°C wird seit über 30 Jahren auch in Deutschland sehr erfolgreich in der Rheuma- und Schmerztherapie eingesetzt und ist wissenschaftlich untersucht. Der Gang in die minus 110° C Kältekammer dauert maximal drei Minuten. Dabei stimuliert der kurzzeitig starke Kältereiz auf die nahezu gesamte Haut­oberfläche über das zentrale Nervensystem eine Reihe reflektorischer Aktivitäten im gesamten Körper, die u.a. zu einer Desensibilisierung überreizter Nervensysteme („Schmerzgedächtnis“), Entzündungshemmung und Immunmodulation sowie zur Aktivierung des gesamten Stoffwechsels führen.Der unmittelbar nach dem icelab-Gang vielfach reduzierte Schmerz und die weitreichenden Auswirkungen auf die Muskulatur begünstigen Bewegungstherapien, die vorher meist undenkbar waren. 
Die Tiefkältetherapie hat sich z.B. bei entzündlichen und degenerativen rheumatischen Erkrankungen, Fibromyalgie, Arthrose und in der Rehabilitation nach Unfall- oder Gelenkverletzungen vielfach bewährt. Die Anwendung ist in der Regel gut verträglich und nebenwirkungsfrei. Nur wenige Kontraindikationen sind zu beachten, darunter z.B. zu hoher unbehandelter Blutdruck, schwere Herzerkrankungen sowie akute Infekte. 

Michael Weisbecker, Leitender Physiotherapeut der Spessart Therme, informiert am Samstag, 21 April, um 15.00 Uhr im Vortragsraum 2 ausführlich über die Ganzkörper-Kältetherapie und steht anschließend für Fragen gerne zur Verfügung
www.icelab-110.de